...basierend auf den geheiligten Prinzipien der political correctness, das ist es, was derzeit in Schweden statt findet.
Es ist nicht der erste Fall dieser Art, aber er wirft ein unübersehbares Schlaglicht auf den Entwicklungsstand unserer westlichen Kultur. Ein Muslim weigert sich, einer weiblichen Vorgesetzten die Hand zu geben. Die Vorgesetzte erklärte ihm daraufhin, dass er unter diesen Umständen sein Praktikum nicht antreten könne. Angeblich bot sie ihm sogar an, einen Handreiniger zu benutzen, der im Büro zugänglich war. Warum der Handreiniger? Weil der Mann aus religiösen Gründen Frauen als unrein betrachtet. Trotzdem, es wurde nichts daraus.
Was unter den Gepflogenheiten (nicht nur) der westlichen Kultur als absoluter Affront gilt, nämlich einer Frau das Schütteln der Hand zu verweigern, wird dank einer übermächtigen PC-Ideologie in eine kulturelle Besonderheit überhöht, die es zu respektieren gilt. Hier stehen sich also zwei Denkweisen gegenüber, die sich nicht miteinander in Einklang bringen lassen:
- die bewusste Missachtung der hier gepflegten Umgangsformen und
- der Respekt vor religiösen Befindlichkeiten
Die Konsequenz aus dem Verhalten des Mannes, nämlich der Verlust seines Praktikumsplatzes, hat nur vordergründig mit seiner religiösen Gesinnung zu tun. Denn in Wahrheit geht es um einen gewaltigen Vertrauensverlust, mit dem das Arbeitsverhältnis von vornherein belastet ist. Wie kann ich als Arbeitgeber oder Vorgesetzter zu einem Mitarbeiter ein Vertrauensverhältnis entwickeln, wenn dieser von Anfang an die elementarsten Spielregeln missachtet?
Man fragt sich aber auch, was den muslimischen Mann dazu antreibt, in einer Kultur zu leben, deren Umgangsformen diametral seinem eigenen Ehrenkodex zuwider laufen. Auch wenn er sich in seiner Freizeit weitgehend unter seinesgleichen aufhält, spätestens im Berufsleben wird er (zumal in Schweden, aber nicht nur dort) mit Dingen konfrontiert werden, die ihm einfach Probleme bereiten müssen.
Es ist klar, dass jeder, der sich dermaßen daneben benimmt, eine Abfuhr bekommt. Aber nicht jeder kann mit einer Entschädigung rechnen. Nur Muslime dürfen sich berechtigte Hoffnung auf eine Entschädigungszahlung machen. Und diese wurde (nicht zum ersten Mal) auch in diesem Fall gewährt. 30 000 Kronen, also mehr als 3300 Euro wurden dem Nichthändeschüttler als Kompensation für den entgangenen Job zugestanden.
Und genau dieses Gebaren erinnert fatal an einen Ablasshandel. Der muslimische Mann bekommt den Job nicht, weil er sich nicht an den üblichen Verhaltenskodex hält. Die Chefin will den Mitarbeiter nicht haben, weil sie keine Basis für eine gedeihliche Zuammenarbeit erkennen kann. Während üblicher Weise die Geschichte hier endet, wird - bei entsprechender religiöser Ausrichtung - dem Abgewiesenen ein finanzielles Trostpflaster zugestanden.
Übrigens: der im ausgehenden Mittelalter üppig gedeihende Ablasshandel entwickelte sich in ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Die Konsequenzen sind bekannt und in den Geschichtsbüchern nachzulesen.
Mal sehen, wohin der neuzeitliche Ablasshandel führt.
MediaScan
2013/05/23
2013/04/09
Wer suchet, der findet
...heißt es schon in der Bibel. Wie wahr diese Aussage auch in unseren Tagen noch ist, zeigt der Sensationsfund eines österreichichen Journalisten, der in der Presse in ergreifender Weise ("Peinlicher Fehler bei Präsentation") wiedergegeben wurde. Er (oder sie) fand doch tatsächlich heraus, dass bei einer Parteiveranstaltung des Neo-Politikers Frank Stronach der Name eines seiner Mitstreiter falsch geschrieben war: So hieß es auf seinem Namensschild "Markovitz" anstatt richtigerweise "Markowitz".
Donnerwetter! Nach der unabwendbaren Klimakatastrophe auch noch das! Uns bleibt auch wirklich nichts erspart! Der investigative Journalismus auf einem seiner unerreichbaren Höhepunkte! Da wird doch das Parteiprogramm, um das es ja eigentlich ging, zur absoluten Nebensache.
Und wieder einmal beschleicht mich das Gefühl, dass heutzutage immer mehr Leute in intellekutelle Sphären vordringen, denen sie eigentlich nicht gewachsen sind.
Donnerwetter! Nach der unabwendbaren Klimakatastrophe auch noch das! Uns bleibt auch wirklich nichts erspart! Der investigative Journalismus auf einem seiner unerreichbaren Höhepunkte! Da wird doch das Parteiprogramm, um das es ja eigentlich ging, zur absoluten Nebensache.
Und wieder einmal beschleicht mich das Gefühl, dass heutzutage immer mehr Leute in intellekutelle Sphären vordringen, denen sie eigentlich nicht gewachsen sind.
2013/04/06
Obama entschuldigt sich
Gewiss gibt es etliche Dinge, für die Präsident Obama sich entschuldigen könnte (oder müsste). Seine jüngste Entschuldigung jedoch ist abolut überflüssig und nur dem Diktat politischer Korrekheit geschuldet.
Was ist geschehen? Auf einer öffentlichen Veranstaltung bezeichnete er eine langjährige Freundin als "bestaussehende Generalstaatsanwältin des Landes". Was folgte war ein Shitstorm der Berufsfeministinnen und, als Folge davon, eine Unterwürfigkeitsgeste wie im PC-Bilderbuch.
Man fühlt sich an die Brüderle-Geschichte erinnert. Nur hatte der mehr Rückgrat.
Was ist geschehen? Auf einer öffentlichen Veranstaltung bezeichnete er eine langjährige Freundin als "bestaussehende Generalstaatsanwältin des Landes". Was folgte war ein Shitstorm der Berufsfeministinnen und, als Folge davon, eine Unterwürfigkeitsgeste wie im PC-Bilderbuch.
Man fühlt sich an die Brüderle-Geschichte erinnert. Nur hatte der mehr Rückgrat.
2013/03/20
Was gelegentlich aus dem Blickfeld gerät
In der gegenwärtigen Euro-Schuldenkrise und den sie begleitenden stümperhaften Lösungsversuchen gerät ein zentraler Aspekt zusehends aus dem Blickfeld: All die Schuldenprobleme sind letztlich dadurch entstanden, dass manche Länder schlicht und einfach über ihre Verhältnisse gelebt haben.
Und dafür sollen jetzt jene die Rechnung begleichen, die bisher (wenigstens halbwegs) solide gewirtschaftet haben?
Und dafür sollen jetzt jene die Rechnung begleichen, die bisher (wenigstens halbwegs) solide gewirtschaftet haben?
2013/03/14
Wissenschaft und Politik
In der Naturwissenschaft geht es um die Erkenntnis der Welt, so wie sie ist. In der Politik geht es darum, die Welt so zu gestalten, wie sie (in den Köpfen der Politiker) sein soll. Das Faktische auf der einen Seite und das Wunschbild einer idealen Welt auf der anderen Seite. Dass sich hier Bruchzonen auftun, ist so gut wie unvermeidlich.
Und dennoch gibt es immer wieder Verquickungen der beiden Sichtweisen, die letztlich immer zu Lasten der - Wissenschaft gehen. Auch wenn Wissenschaftler häufig als besonders intelligent wahrgenommen werden (was, zumal in unserer Zeit, sicherlich ein unausrottbares Vorurteil ist), so zeigt sich deren Naivität umso deutlicher auf politischem Gebiet.
Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür liefert die unselige Debatte um den angeblich von Menschen verursachten Klimawandel. SpiegelOnline berichtete kürzlich darüber. Es ist klar, dass Politikern im allgemeinen der Sachverstand fehlt, um zu beurteilen, was in der Welt der Wissenschaft vorgeht. Und wenn sich die Klimaforscher dereinst einfach nur in ihr stilles Kämmerlein zurückgezogen hätten, um ihre fachlichen Dispute auszutragen, dann würde heute kaum ein Hahn nach der bevorstehenden Klimakatastrophe krähen.
Es kam aber anders. Einige Wissenschaftler waren eben besonders "engagiert" und versuchten die politisch Verantwortlichen von der Dringlichkeit ihrer eben erst gewonnnenen Erkenntnisse zu überzeugen und sie gleichzeitig zum politischen Handeln zu ermuntern. Nachdem die Politiker, sei es aus Ignoranz, sei es aus Rücksichtnahme auf ihr Wahlvolk, aber nur zögerlich auf den Zug aufsprangen, wurde eben im Laufe der Zeit die Dosis systematisch erhöht. Immer dramatischer fielen die Prognosen aus, immer unvermeidlicher die nahende Apokalypse, bis die Politik schließlich bedenkenlos darauf abfuhr. Denn irgendwann begannen auch die ansonsten ingoranten Politiker die Vorzüge des Klimaalarmismus zu entdecken: sich zum Beschützer einer bedrohten Menscheit aufzuspielen, war wohl schon immer eines der stärkesten Motive jener, denen es eigentlich immer nur um die eigene Macht ging.
Und so bildete sich eine unheilige, und faktisch auch unwissenschaftliche Allianz zwischen den beiden Polen. Klimaberater nahmen eine besondere Stellung unter den zahlreichen Politikberatern ein, da ihr tatsächliches oder vermeintliches Wissen in der Tat äußert exklusiv war: wer konnte schon den komplizierten mathematischen Modellen widersprechen, deren Komplexität nur mit den besten Supercomputern der Welt überhaupt zu bewältigen war!
Und die Befunde waren eindeutig: mit jedem Jahr wurde die Lahe schlimmer und die Katastrophe unausweichlicher! Was jedoch weder die Politik noch die verängstige Öffentlichkeit wussten: Bei so manchen dieser Schreckensszenarien hatten die "Wissenschaftler" noch ein Schäuflein nachgelegt, um ihren "Prognosen" etwas mehr Dramatik zu verleihen. Der Politik kam solches durchaus zupass. Dem Geist der Wissenschaft behagen derartige Manipulationen aber ganz und gar nicht, denn irgendwann kommt für jedes wissenschaftliche Gelaber die Nagelprobe. Und irgendwann war es eben nicht mehr so einfach, die Tatsache zu verscheiern, dass die globale Temperatur schon seit mehr als 15 Jahren einfach nicht mehr steigen will, während die Modelle doch gerade etwas anderes behaupteten. Darüber hinaus kamen einige andere unumstößliche "Erkenntnisse" wie die berühmte Hockeyschlögerkurve immer mehr unter Beschuss, war ihre wissenschaftliche Redlichkeit betraf.
Der Sündenfall liegt eindeutig auf Seiten der Wissenschaft, die der Hybis erlegen war, ihre "Ergebnisse" in Politik umwandeln zu wollen. Aber zum Glück gibt es auch andere Forscher, die ihr berufliches Ethos etwas ernster nehmen. Denn genau das ist das Wesen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens - das ständige Hinterfragen dessen, was man soeben noch als unumstößliche Erkenntnis betrachtet hat. Und falls es diesen Damen und Herren bisher noch nicht bekannt gewesen sein sollte, dann sei es ihnen hiermit ausdrücklich ans Herz gelegt: Wissenscahft ist ein dynamischer Prozess, und vieles von dem, was wir heute zu wissen meinen, erweist sich bereits morgen als überholt.
Und dennoch gibt es immer wieder Verquickungen der beiden Sichtweisen, die letztlich immer zu Lasten der - Wissenschaft gehen. Auch wenn Wissenschaftler häufig als besonders intelligent wahrgenommen werden (was, zumal in unserer Zeit, sicherlich ein unausrottbares Vorurteil ist), so zeigt sich deren Naivität umso deutlicher auf politischem Gebiet.
Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür liefert die unselige Debatte um den angeblich von Menschen verursachten Klimawandel. SpiegelOnline berichtete kürzlich darüber. Es ist klar, dass Politikern im allgemeinen der Sachverstand fehlt, um zu beurteilen, was in der Welt der Wissenschaft vorgeht. Und wenn sich die Klimaforscher dereinst einfach nur in ihr stilles Kämmerlein zurückgezogen hätten, um ihre fachlichen Dispute auszutragen, dann würde heute kaum ein Hahn nach der bevorstehenden Klimakatastrophe krähen.
Es kam aber anders. Einige Wissenschaftler waren eben besonders "engagiert" und versuchten die politisch Verantwortlichen von der Dringlichkeit ihrer eben erst gewonnnenen Erkenntnisse zu überzeugen und sie gleichzeitig zum politischen Handeln zu ermuntern. Nachdem die Politiker, sei es aus Ignoranz, sei es aus Rücksichtnahme auf ihr Wahlvolk, aber nur zögerlich auf den Zug aufsprangen, wurde eben im Laufe der Zeit die Dosis systematisch erhöht. Immer dramatischer fielen die Prognosen aus, immer unvermeidlicher die nahende Apokalypse, bis die Politik schließlich bedenkenlos darauf abfuhr. Denn irgendwann begannen auch die ansonsten ingoranten Politiker die Vorzüge des Klimaalarmismus zu entdecken: sich zum Beschützer einer bedrohten Menscheit aufzuspielen, war wohl schon immer eines der stärkesten Motive jener, denen es eigentlich immer nur um die eigene Macht ging.
Und so bildete sich eine unheilige, und faktisch auch unwissenschaftliche Allianz zwischen den beiden Polen. Klimaberater nahmen eine besondere Stellung unter den zahlreichen Politikberatern ein, da ihr tatsächliches oder vermeintliches Wissen in der Tat äußert exklusiv war: wer konnte schon den komplizierten mathematischen Modellen widersprechen, deren Komplexität nur mit den besten Supercomputern der Welt überhaupt zu bewältigen war!
Und die Befunde waren eindeutig: mit jedem Jahr wurde die Lahe schlimmer und die Katastrophe unausweichlicher! Was jedoch weder die Politik noch die verängstige Öffentlichkeit wussten: Bei so manchen dieser Schreckensszenarien hatten die "Wissenschaftler" noch ein Schäuflein nachgelegt, um ihren "Prognosen" etwas mehr Dramatik zu verleihen. Der Politik kam solches durchaus zupass. Dem Geist der Wissenschaft behagen derartige Manipulationen aber ganz und gar nicht, denn irgendwann kommt für jedes wissenschaftliche Gelaber die Nagelprobe. Und irgendwann war es eben nicht mehr so einfach, die Tatsache zu verscheiern, dass die globale Temperatur schon seit mehr als 15 Jahren einfach nicht mehr steigen will, während die Modelle doch gerade etwas anderes behaupteten. Darüber hinaus kamen einige andere unumstößliche "Erkenntnisse" wie die berühmte Hockeyschlögerkurve immer mehr unter Beschuss, war ihre wissenschaftliche Redlichkeit betraf.
Der Sündenfall liegt eindeutig auf Seiten der Wissenschaft, die der Hybis erlegen war, ihre "Ergebnisse" in Politik umwandeln zu wollen. Aber zum Glück gibt es auch andere Forscher, die ihr berufliches Ethos etwas ernster nehmen. Denn genau das ist das Wesen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens - das ständige Hinterfragen dessen, was man soeben noch als unumstößliche Erkenntnis betrachtet hat. Und falls es diesen Damen und Herren bisher noch nicht bekannt gewesen sein sollte, dann sei es ihnen hiermit ausdrücklich ans Herz gelegt: Wissenscahft ist ein dynamischer Prozess, und vieles von dem, was wir heute zu wissen meinen, erweist sich bereits morgen als überholt.
2013/03/11
Linkslast
Eigentlich ist es ja keine Überraschung, zumal Ähnliches ja auch in anderen Ländern wie Deutschland, Österreich etc. gilt: Medienleute sind überwiegend politisch links gestrickt.
Die Zahlen für das schwedische Fernsehen SVT sind hier zu begutachten: http://goo.gl/Ujqmn
Die obige Grafik zeigt die politischen Einstellungen der SVT-Mitarbeiter, während die untere die entsprechenden Einstellungen der Gesamtbevölkerung darstellt. Was für ein Unterschied!
Während beispielsweise die komunistische Vänsterparti (V) bei den landesweit nur auf 5% kommt, hat sie unter SVT-Leuten immerhin 18% Zustimmung. Die grüne Milieuparti (MP) hat im Volk 12 % Zustimmung, im SVT aber sagenhafte 52%! Insgesamt stehen 83% der SVT-Mitarbeiter dem linken Parteienspektrum nahe, während der regierenden (rechten) Allianz nur 17% nahe stehen.
Ein Professor der Universität Götegorg bezeichnet diese Linkslastigkeit als ein "demokratisches Problem".
Die Zahlen für das schwedische Fernsehen SVT sind hier zu begutachten: http://goo.gl/Ujqmn
Die obige Grafik zeigt die politischen Einstellungen der SVT-Mitarbeiter, während die untere die entsprechenden Einstellungen der Gesamtbevölkerung darstellt. Was für ein Unterschied!
Während beispielsweise die komunistische Vänsterparti (V) bei den landesweit nur auf 5% kommt, hat sie unter SVT-Leuten immerhin 18% Zustimmung. Die grüne Milieuparti (MP) hat im Volk 12 % Zustimmung, im SVT aber sagenhafte 52%! Insgesamt stehen 83% der SVT-Mitarbeiter dem linken Parteienspektrum nahe, während der regierenden (rechten) Allianz nur 17% nahe stehen.
Ein Professor der Universität Götegorg bezeichnet diese Linkslastigkeit als ein "demokratisches Problem".
2013/03/05
Warum die Vernunft verliert und der Neid gewinnt
Eigentlich sollte es ganz einfach sein: Wer auf Dauer mehr ausgibt, als er einnimmt, bekommt irgendwann einmal Probleme. Dieser Sachverhalt sollte auch schlichteren Gemütern einleuchten. Ich meine, dass gefühlte 90 % der Bevölkerung dem zustimmen werden.
Was für den Einzelnen gilt, ist auch auf der Ebene gemeinschaftlicher Aktivitäten nicht anders. Jeder Bienenzüchterverein, jeder Zeitungskiosk wird das bestätigen. Nur beim Staat soll es sich plötzlich ganz anders verhalten. Wie das?
Natürlich ist der Staat keine Ausnahme, auch wenn uns Politiker immer wieder vom Gegenteil überzeugen wollen. Doch wie ist es möglich, dass es der Politik dennoch gelingt, den Bürgern den Bären vom dauerhaften Glück durch ebenso dauerhafte Schuldenmacherei aufzubinden? Und damit das oben formulierte eherne Gesetz gleichsam aus zu hebeln.
Ich meine ein wesentlicher Aspekt dieser kontrafaktischen Strategie liegt darin begründet, dass Politiker besonders talentiert sind, Neidkomplexe zu bedienen. Wenn ich jemandem nahe lege, dass er sparen muss, während gleichzeitig sein Nachbar (ja, genau der mit dem schicken Porsche vor der Haustür!) geschont wird oder, noch schlimmer, davon sogar profitiert, dann verliert das oben formulierte 90% ige Überzeugungsargument gewaltig an Schlagkraft. Dabei spielt es, so meine ich, gar keine Rolle, ob der Nachbar tatsächlich ungeschoren davonkommt oder nicht. Es reicht schon, wenn der eine Nachbar das für möglich hält. Und schon ist es mit dem Sparwillen vorbei. Und genau hier setzt der Neidkomplex an.
Das gilt für Privatpersonen ebenso wie für Länder. Dass die fortgesetzte Schuldenorgie irgendwann dann doch zu Wohlstandseinbußen führen muss, ist den Leuten schon viel schwieriger zu vermitteln. Irgendwie hofft doch jeder, dass es ausgerechnet ihn nicht trifft. Dream on!
Was für den Einzelnen gilt, ist auch auf der Ebene gemeinschaftlicher Aktivitäten nicht anders. Jeder Bienenzüchterverein, jeder Zeitungskiosk wird das bestätigen. Nur beim Staat soll es sich plötzlich ganz anders verhalten. Wie das?
Natürlich ist der Staat keine Ausnahme, auch wenn uns Politiker immer wieder vom Gegenteil überzeugen wollen. Doch wie ist es möglich, dass es der Politik dennoch gelingt, den Bürgern den Bären vom dauerhaften Glück durch ebenso dauerhafte Schuldenmacherei aufzubinden? Und damit das oben formulierte eherne Gesetz gleichsam aus zu hebeln.
Ich meine ein wesentlicher Aspekt dieser kontrafaktischen Strategie liegt darin begründet, dass Politiker besonders talentiert sind, Neidkomplexe zu bedienen. Wenn ich jemandem nahe lege, dass er sparen muss, während gleichzeitig sein Nachbar (ja, genau der mit dem schicken Porsche vor der Haustür!) geschont wird oder, noch schlimmer, davon sogar profitiert, dann verliert das oben formulierte 90% ige Überzeugungsargument gewaltig an Schlagkraft. Dabei spielt es, so meine ich, gar keine Rolle, ob der Nachbar tatsächlich ungeschoren davonkommt oder nicht. Es reicht schon, wenn der eine Nachbar das für möglich hält. Und schon ist es mit dem Sparwillen vorbei. Und genau hier setzt der Neidkomplex an.
Das gilt für Privatpersonen ebenso wie für Länder. Dass die fortgesetzte Schuldenorgie irgendwann dann doch zu Wohlstandseinbußen führen muss, ist den Leuten schon viel schwieriger zu vermitteln. Irgendwie hofft doch jeder, dass es ausgerechnet ihn nicht trifft. Dream on!
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