Wenn Sie innerhalb des Marktes versagen, gehen Sie bankrott und werden durch bessere Konkurrenten ersetzt. Wenn ein Staat versagt, wird die Krise so lange verschleppt, bis die Märkte sich verweigern. Die aktuelle Krise ist also primär eine Krise schlechter Politik.Der Philosoph Vittorio Hösle in einem Interview in The European.
2011/11/21
Zitat des Tages
Rechtliche Schritte
...will die Türkei wegen der sogenannten Döner-Morde ergreifen, schreibt die Presse. Interessanter Vorschlag, der sich ausgezeichnet in die aktuelle Aufregung um die Braune Armee Fraktion (BAF), die Deutschland seit Tagen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt, einfügt.
Wie wär´s mit einer präventiven Kriegserklärung? Deutsche Truppen stehen gerade in Afghanistan, da sollte man die Schwäche an der Heimatfront unbedingt nutzen.
Wie wär´s mit einer präventiven Kriegserklärung? Deutsche Truppen stehen gerade in Afghanistan, da sollte man die Schwäche an der Heimatfront unbedingt nutzen.
Loyalitäten - US-Bürger und Islamist
Es gab also einen neuen Terrorplot in den USA. Doch weitaus interessanter als die Tatsache, dass es überhaupt dazu kommen konnte (solche Dinge sind bekanntlich niegänzlich auszuschließen), ist die Art und Weise, wie der Fall in den Medien aufbereitet wird.
Das Handelsblatt schreibt in seiner Einleitung:
Das Handelsblatt schreibt in seiner Einleitung:
Wieder New York, wieder ein US-StaatsbürgerDass es sich bei dem Bombenbastler um einen Islam-Konvertiten handelt, wird erst an späterer Stelle offenbart. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Wir haben verstanden: "US-Staatsbürger" sind nun einmal wesentlich gefährlicher als (moderate?) Islamisten.
2011/11/18
Desertec - ab in die Wüste!
Desertec schwirrt als Phantom durch die Energiediskussion, die nach dem Tsunami in Japan zu einem völligen Ausstieg aus der Kernkraft anno 2022 führen wird. Zumindest in Deutschland. Österreich war da - wieder einmal - um etliche Jahre voraus und verabschiedete sich bereits 1978 von der Atomenergie.
Nun ist ja nichts dagegen einzuwenden, neue Energiequellen anzuzapfen. Und Solarenergie hat, auch wenn sie deutlich teurer ist, gewiss ihre Chance verdient.
Zugegeben, auf den ersten Blick ist die Idee, die dauerbesonnte Wüste zum Stromerzeugen zu nutzen, gar nicht so schlecht. Die Sache hat allerdings einen Haken: Zwischen den Wüstenkraftwerken einerseits und den Verbrauchern andererseits liegt ein größerer Teich, der erst mal überwunden werden will. So beträgt die direkte Entfernung zwischen Tunis und Rom fast 1000 km, und man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass die benötigten Leitungen deutlich länger sein werden. Dies wird auch aus einem sehr schönen Wikipedia-Artikel klar (die Desertec-Webseite hält sich mit technischen Details interessanterweise sehr bedeckt, viel lieber wird da mit nichtssagenden Gemeinplätzen operiert).
Wenn man Strom von A nach B überträgt, kommt es zu Leitungsverlusten. Das ist physikalisch gesehen unvermeidbar. Und je länger die Leitung, umso größer die Verluste. Natürlich kann man die Verluste mit gewissen technischen Tricks eingrenzen, aber so ganz ohne geht es nicht. Die beste heute verfügbare Technologie ist die HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung), die zu einem Leistungsverlust von etwa 3 % pro 1000 km Leitungslänge führt.
Die Prognosen für Desertec gehen davon aus, dass ab 2050 jährlich 700 TWh an elektrischer Energie aus der Wüste nach Europa fließen werden. Gleichzeitig soll das HGÜ-Netz 3600 km lang sein. Nach Adam Ries bedeutet das, dass sich die Leitungsverluste sich auf mindestens 75 TWh belaufen.
Wieviel sind 75 TWh? Dies lässt sich am einfachsten so verdeutlichen: Isar 2 ist das deutsche Kernkraftwerk mit der höchsten Leistung und produziert im Durchschnitt 11 TWh pro Jahr. Mit anderen Worten: die erwarteten Leitungsverluste des Desertec-Projekts entsprechen der Stromproduktion von 7 (in Worten: sieben) Isar 2 Kraftwerken.
Ist es da nicht besser, die Solarpanele in Europa aufzustellen und die erzeugte Energie mit deutlich kürzeren Leitungen (und entsprechend geringeren Verlusten) an die Verbraucher zu liefern?
Nun ist ja nichts dagegen einzuwenden, neue Energiequellen anzuzapfen. Und Solarenergie hat, auch wenn sie deutlich teurer ist, gewiss ihre Chance verdient.
Zugegeben, auf den ersten Blick ist die Idee, die dauerbesonnte Wüste zum Stromerzeugen zu nutzen, gar nicht so schlecht. Die Sache hat allerdings einen Haken: Zwischen den Wüstenkraftwerken einerseits und den Verbrauchern andererseits liegt ein größerer Teich, der erst mal überwunden werden will. So beträgt die direkte Entfernung zwischen Tunis und Rom fast 1000 km, und man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass die benötigten Leitungen deutlich länger sein werden. Dies wird auch aus einem sehr schönen Wikipedia-Artikel klar (die Desertec-Webseite hält sich mit technischen Details interessanterweise sehr bedeckt, viel lieber wird da mit nichtssagenden Gemeinplätzen operiert).
Wenn man Strom von A nach B überträgt, kommt es zu Leitungsverlusten. Das ist physikalisch gesehen unvermeidbar. Und je länger die Leitung, umso größer die Verluste. Natürlich kann man die Verluste mit gewissen technischen Tricks eingrenzen, aber so ganz ohne geht es nicht. Die beste heute verfügbare Technologie ist die HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung), die zu einem Leistungsverlust von etwa 3 % pro 1000 km Leitungslänge führt.
Die Prognosen für Desertec gehen davon aus, dass ab 2050 jährlich 700 TWh an elektrischer Energie aus der Wüste nach Europa fließen werden. Gleichzeitig soll das HGÜ-Netz 3600 km lang sein. Nach Adam Ries bedeutet das, dass sich die Leitungsverluste sich auf mindestens 75 TWh belaufen.
Wieviel sind 75 TWh? Dies lässt sich am einfachsten so verdeutlichen: Isar 2 ist das deutsche Kernkraftwerk mit der höchsten Leistung und produziert im Durchschnitt 11 TWh pro Jahr. Mit anderen Worten: die erwarteten Leitungsverluste des Desertec-Projekts entsprechen der Stromproduktion von 7 (in Worten: sieben) Isar 2 Kraftwerken.
Ist es da nicht besser, die Solarpanele in Europa aufzustellen und die erzeugte Energie mit deutlich kürzeren Leitungen (und entsprechend geringeren Verlusten) an die Verbraucher zu liefern?
2011/11/15
Investor Gnadenlos
Erinnern Sie sich noch an Richter Gnadenlos? Das war der Spitzname für den ehemaligen Richter Ronald Schill, für einige Zeit die politische Szene Hamburgs kräftig aufmischte.
Nach Richter Gnadenlos kommt jetzt Investor Gnadenlos. So liest es sich jedenfalls in der FTD:
Erst die Spekulanten, dann die Investoren, aber niemals die Politiker! Wie war das noch mal mit den Swap-Geschäften der Stadt Linz?
Nach Richter Gnadenlos kommt jetzt Investor Gnadenlos. So liest es sich jedenfalls in der FTD:
Investoren kennen keine Gnade und bringen ein Land nach dem anderen in Schwierigkeiten.Grausam, diese Leute. Und vor allem hat das ja überhaupt nichts mit den Schuldenexzessen irgendwelcher Regierungen zu tun. Weit gefehlt! Die Investoren sind´s die alle Länder in den Abgrund stoßen.
Erst die Spekulanten, dann die Investoren, aber niemals die Politiker! Wie war das noch mal mit den Swap-Geschäften der Stadt Linz?
Täterbeschreibung: Two men!
Ein 16-jähriges Mädchen wurde gestern in einem Park mitten in Stockholm von zwei Männern überfallen und vergewaltigt. Und zwar nicht zu mitternächtlicher Stunde, sondern gegen 8 Uhr abends. Die englischsprachige Internetzeitung The Local berichtet über das Ereignis und darüber, dass die Polizei sich an die Öffentlichkeit wendet, um zweckdienliche Hinweise zur Ergreifung der Täter zu erhalten.
Hier ist die Täterbeschreibung von The Local:
Ich bin sicher, dass nach diesem eindeutigen Täterprofil die Fahndung rasche Erfolge zeitigen wird. Die kommen nicht weit!
Gerade jetzt, wo ich aus dem Fenster blicke, sehe ich zwei Männer um die Ecke biegen. Die waren´s bestimmt! Ich ruf mal schnell die Polizei.
Vielen Dank jedenfalls an die Mitarbeiter von The Local für ihre "kultursensible Berichterstattung"!
Hier ist die Täterbeschreibung von The Local:
Police suspect two men were involved in the attack, which took place between 8pm and 8.30pm on Monday evening.
Ich bin sicher, dass nach diesem eindeutigen Täterprofil die Fahndung rasche Erfolge zeitigen wird. Die kommen nicht weit!
Gerade jetzt, wo ich aus dem Fenster blicke, sehe ich zwei Männer um die Ecke biegen. Die waren´s bestimmt! Ich ruf mal schnell die Polizei.
Vielen Dank jedenfalls an die Mitarbeiter von The Local für ihre "kultursensible Berichterstattung"!
Jetzt bin ich aber BAF
Na sowas! Da terrorisisiert ein Gangsterkleeblatt (ein braunes, klar, deswegen sind sie ja auch so gefährlich!) seit Jahren die Bundesrepublik, zieht eine Spur des Blutes durch die Lande, hält Volk samt Mutti in Angst und Schrecken - und keiner merkt es!
Weder Polizei noch Verfassungsschutz, noch die daueraktiven Rechtsbekämpfer von Spiegel, Stern und wie sie alle heißen, haben etwas gemerkt. Ja, was haben denn die ganzen Programme "gegen Rechts" gebracht? Ach ja, richtig - zu wenig Geld! Also lasst mal mehr Knete rüberwachsen, damit der Kampf gegen Rechts in Zukunft noch effektiver geführt werden kann.
Bestimmt war die tapfere Anti-Fa einfach nur zu sehr abgelenkt von Typen wie Sarrazin, Wilders und wie sie alle heißen. Und wer weiß, vielleicht steckten diese ja in heimtückischer Weise hinter dem Terrorplot. Wilders, Sarrazin, Broder und Co. als geistige Wegbereiter der allgegenwärtigen BAF? Wetten, dass das schon bald im Feuilleton zu lesen ist!
Da hilft nur eines: alles zensieren, die Medien (sorry, sind ohnehin schon größtenteils gleichgeschaltet) und vor allem das Internet!
Weder Polizei noch Verfassungsschutz, noch die daueraktiven Rechtsbekämpfer von Spiegel, Stern und wie sie alle heißen, haben etwas gemerkt. Ja, was haben denn die ganzen Programme "gegen Rechts" gebracht? Ach ja, richtig - zu wenig Geld! Also lasst mal mehr Knete rüberwachsen, damit der Kampf gegen Rechts in Zukunft noch effektiver geführt werden kann.
Bestimmt war die tapfere Anti-Fa einfach nur zu sehr abgelenkt von Typen wie Sarrazin, Wilders und wie sie alle heißen. Und wer weiß, vielleicht steckten diese ja in heimtückischer Weise hinter dem Terrorplot. Wilders, Sarrazin, Broder und Co. als geistige Wegbereiter der allgegenwärtigen BAF? Wetten, dass das schon bald im Feuilleton zu lesen ist!
Da hilft nur eines: alles zensieren, die Medien (sorry, sind ohnehin schon größtenteils gleichgeschaltet) und vor allem das Internet!
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